SanierungswissenGebäudehülle

Dämmung der obersten Geschossdecke

Oft die wirtschaftlichste Maßnahme überhaupt – wenn der Dachboden unbeheizt ist.

Was ist das?

Auf der Decke zum unbeheizten Dachboden wird eine Dämmschicht verlegt – je nach Nutzung begehbar oder nicht begehbar.

Wann ist es sinnvoll?

Immer dann, wenn der Dachboden nicht bewohnt wird und auch künftig nicht ausgebaut werden soll.

Vorteile

  • Geringe Kosten bei großer Wirkung
  • Schnell umsetzbar, kaum Störung im Wohnbereich
  • Gute Grundlage für einen niedrigeren Wärmebedarf

Nachteile

  • Dachboden wird kälter (Lagerung bedenken)
  • Bei späterem Ausbau ist die Maßnahme nicht mehr nützlich
  • Bodenluken und Treppen müssen mitgedämmt werden

Grobe Kosten

ca. 20–35 €/m² nicht begehbar, ca. 40–80 €/m² begehbar (grobe Orientierungswerte).

Typische Einsatzbereiche

  • Unbeheizter Dachboden
  • Altbau mit Holzbalkendecke
  • Schnelle Erstmaßnahme

Worauf solltest du achten?

  • Bodenbelastbarkeit und Begehbarkeit klären
  • Dachbodenluke und Treppenaufgang dämmen
  • Feuchte in alten Holzbalkendecken prüfen

Wann solltest du eine andere Lösung prüfen?

Soll das Dachgeschoss später ausgebaut werden, direkt eine Dachdämmung planen.

Der Hausklar-Sanierungscheck liefert eine unverbindliche erste Orientierung auf Basis der eingegebenen Angaben. Die Ergebnisse ersetzen keine individuelle Energieberatung, Heizlastberechnung, Fachplanung oder verbindliche Kostenschätzung eines Fachbetriebs.