Dämmstoffe im Überblick
Mineralwolle, EPS, Holzfaser, Zellulose – was unterscheidet die Materialien?
Was ist das?
Dämmstoffe unterscheiden sich in Wärmeleitfähigkeit, Brandverhalten, Feuchteverhalten, Verarbeitung und Ökobilanz.
Wann ist es sinnvoll?
Die Wahl folgt der Konstruktion: Einblasdämmung für Hohlräume, Platten für Fassade und Dach, druckfeste Materialien unter Böden.
Vorteile
- Mineralwolle: nicht brennbar, gute Schalldämmung
- EPS: günstig und leicht zu verarbeiten
- Holzfaser/Zellulose: gute Feuchtepufferung, nachwachsend
Nachteile
- Sehr dünne Hochleistungsdämmung ist teuer
- Nicht jeder Dämmstoff passt zu jeder Konstruktion
- Ökobilanz und Preis gehen oft in unterschiedliche Richtungen
Grobe Kosten
Materialanteil typischerweise 10–40 % der Gesamtkosten einer Maßnahme.
Typische Einsatzbereiche
- Fassade
- Dach
- Hohlräume
- Kellerdecke
Worauf solltest du achten?
- Wärmeleitfähigkeit (λ) und benötigte Dicke zusammen betrachten
- Brandschutzanforderungen beachten
- Feuchteverhalten des Gesamtaufbaus prüfen lassen
Wann solltest du eine andere Lösung prüfen?
Bei Einschränkungen im Innenraum kann eine dünnere Hochleistungsdämmung sinnvoll sein.
Der Hausklar-Sanierungscheck liefert eine unverbindliche erste Orientierung auf Basis der eingegebenen Angaben. Die Ergebnisse ersetzen keine individuelle Energieberatung, Heizlastberechnung, Fachplanung oder verbindliche Kostenschätzung eines Fachbetriebs.